mooswaldfrettchen
  Tinka's Geschichte
 

Mein Name ist Tinka, ich bin ein Frettchen durch und durch. Bis ich zu meinem jetzigen Frauchen gekommen bin hat es ganz schön gedauert. Man hat mich nämlich ausgesetzt. Über Umwege bin ich jetzt hier und mittlerweile auch glücklich gelandet. Da waren noch andere von meiner Sorte. Ganze 5 Stück.

Die Weiber waren am Anfang richtig fies zu mir und haben mich immer gebissen und gejagt. Aber nach einiger Zeit wurde es besser und sie haben mich akzeptiert.  Einer von Ihnen „Jacky“ war ein richtiger Rüde, ein richtiges Kraftpaket. Und sah auch noch toll aus. Im Frühjahr wurde ich dann so richtig zappelig, genau wie Jacky. Er wich mir nicht mehr von der Seite. Irgendwann konnten wir nicht anders, und es ist passiert. Seitdem war nix mehr so wie es sein sollte. Ich bin zickig geworden und dicker. Meinte alles verscheuchen zu müssen und doch war die Gesellschaft der anderen schön. Eines Tages hat man mich in einen extra Käfig gesetzt, ganz allein. 2 Tage später bekam ich Schmerzen, mir war ganz anders. Gleichzeitig war ich erleichtert, denn ich wusste, danach hab ich keine Schmerzen mehr. Dann war das erste Baby da, ich hab es ganz alleine geschafft. Es fing sofort an mit seinem Nestgezwitscher. War das ein schönes Gefühl, als ich es abgeschleckt und es sich dann beruhigt hat. Lange konnte ich es allerdings nicht genießen, das zweite kam. Danach das dritte, vierte. Irgendwann hat meine Menschenmama nach mir geschaut. Bin sofort zu ihr hin, in der Hoffnung das ich gestreichelt werde. Ich bin auch nicht enttäuscht worden. Als sie mir die Hand wieder entziehen wollte, hab ich sie mit den Zähnen festgehalten. Und dann kam noch ein Baby. Ich wollte aber nicht mehr alleine sein, also hab ich versucht die Hand mit in meine Hütte zu ziehen. Glaube, ich hab meiner Menschenmama damit doch weh getan. Aber ich fand es einfach nur schön dass jemand bei mir war. Am Ende habe ich 9 gesunde Baby’s  zur Welt gebracht. Ich war richtig geschafft, aber Schmerzen hatte ich keine mehr. Es war eher ein Glücksgefühl und ich war richtig stolz auf mich. Der Streß aber fing dann eigentlich erst an. Aber davon das nächste mal.

 
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